Operationstechniken:
- Kürettage (Exkochleation)
tangentiale (flache) Entfernung von oberflächlichen Hautveränderungen mittels scharfen Löffel oder einer Kürette. z.B. Warzen, Akanthome
- Flache Exzision (tangentiale Exzision oder Shave-Exzision)
ist ähnlich wie die Kürettage eine horizontale Abtragung von erhabenen epidermalen Hautveränderungen mit einem Skalpell, z.B. Fibrome, oberflächliche Muttermale
- Dermabrasion
Schleifen der Haut mit einem hochtourigen Rotationsinstrument. z.B. Narben, Fremdkörpereinsprengungen
- Exzision und Hautverschluß
Herausschneiden von Hautveränderungen und der Wundverschluß mit einer Hautnaht. Je nach Größe der zu entfernenden Hautveränderungen gibt es verschiedene Verschlußtechniken, wie z. B. Dehnungsplastiken, Schwenklappenplastiken, Rotations- und Verschiebeplastiken, z.B. Muttermale, Histiozytome, Zysten, Lipome, Karzinome, Basaliome, Melanome.
- Kryochirurgie
Vereisung von Hautveränderungen im Spray- oder Kontaktverfahren, z.B. bei Hämangiomen (Blutschwämm Warzen, Basaliomen
- Hauttransplantation
Hautentnahme zur Deckung von Hautdefekten an einer anderen Stelle des Körpers. Anwendungsgebiete sind große Wunddefekte nach Operationen bei denen primäre Wundverschlüsse oder Plastiken nicht zu einer optimalen Wundversorgung führt.
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